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Magdeburgs Schlussmann Silvio Heinevetter erlebte in Hamm keinen schönen Abend © getty

Die Bundesligateams lösen fast alle ihre Pflichtaufgaben im DHB-Pokal. Nur Magdeburg blamiert sich gegen einen Zweitligisten.

München - Der frühere Champions-League-Sieger SC Magdeburg hat sich in der dritten Runde des DHB-Pokals kräftig blamiert. Der Pokalsieger von 1996 verlor bei Zweitligist ASV Hamm nach einer indiskutablen Leistung mit 32:37 und verpasste wie im Vorjahr den Einzug ins Achtelfinale, das elf Bundesliga-Klubs erreichten.

Bereits zur Halbzeit hatten die Magdeburger gegen den Zweitligisten 21 Gegentore kassiert.

Die übrigen Favoriten gaben sich am Mittwoch keine Blöße. Branchenprimus THW Kiel setzte sich gegen den Stralsunder HV vor heimischem Publikum souverän mit 38:25 durch.

Die Rhein-Neckar-Löwen bezwangen den Liga-Konkurrenten MT Melsungen mit deutlich mehr Mühe 32:30.

"Chancen genutzt"

"In der ersten Halbzeit haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht, weil wir 100-prozentige Chancen nicht verwerten konnten", sagte Löwen-Trainer Wolfgang Schwenke nach der Partie.

Die HSG Wetzlar gewann bei Tusem Essen 32:20. HSG-Keeper Nikolai Weber brachte Wetzlar früh auf die Siegerstraße. In der ersten Hälfte parierte er gleich elf freie Würfe.

Die klare TuSEM-Niederlage stand allerdings auch unter dem Stern der drohenden Insolvenz. "Essen war sicherlich nicht ganz bei der Sache", erkannt Rainer Dotzauer, der sportliche Leiter der HSG.

"Trotzdem soll das unsere Leistung nicht schmälern. Die Mannschaft hat sehr ordentlich gedeckt und ihre Angriffschancen genutzt."

Bundesliga fehlerlos

In einem weiteren Bundesliga-Duell schaltete die HSG Nordhorn den TSV Dormagen mit 26:18 aus.

Der 12-malige Meister VfL Gummersbach hatte beim 34:21 bei TuS 97 Bielefeld ebensowenig Probleme wie GWD Minden, das 37:25 bei der HSG Tarp-Wanderup siegte.

TuS N-Lübbecke schlug den Zweitligisten TSV Hannover-Burgdorf 28:26 nach Verlängerung.

Die HSG Düsseldorf löste ihre Pflichtaufgabe bei der HG Saarlouis mit einem 36:30.

Auslosung in Berlin

Am Dienstag hatten bereits das Nordduo SG Flensburg-Handewitt und HSV Hamburg sowie Altmeister Frisch Auf Göppingen den Sprung in die Runde der letzten 16 geschafft.

Die Auslosung des Achtelfinals findet am 25. Oktober vor dem Heimspiel der Füchse Berlin gegen den TBV Lemgo statt.

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