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Dr. Rolf Brack lehrt an der Uni Stuttgart Sportwissenschaften © getty

In der zweiten Pokalrunde empfängt der HBW den VfL Gummersbach. Soll Rolf Bracks Traum weiterleben, muss eine Serie brechen.

Von Julian Meißner

München - Der Weg nach Hamburg ist steinig. Und schon in Runde zwei des DHB-Pokals (Di., 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) wird der große Traum von Rolf Brack auf eine harte Probe gestellt.

"Es ist einer meiner ganz wenigen Wünsche, die sich in meiner Handballer-Laufbahn bislang noch nicht erfüllt haben", sagt Balingens Trainer über die Teilnahme am Final-Four-Turnier in der Hansestadt am 7./8. Mai nächsten Jahres.

Den Schwaben stellt sich mit dem VfL Gummersbach, fünfmaliger Pokalsieger und in den letzten Jahren Stammgast beim Endrundenturnier, ein mächtiger Stolperstein in den Weg.

Europacup-Sieger Gummersbach ist kurz nach Saisonstart in der Toyota HBL mit 6:2 Punkten voll im Plan, Balingen-Weilstetten (1:9 Zähler) steckt dagegen schon wieder mitten im Abstiegskampf.

Statistik klar pro VfL

Glaubt man der Statistik, wird die Partie eine klare Angelegenheit für den VfL: In der Liga gab es für Balingen gegen die Oberbergischen noch nie etwas zu holen.

Auch beim letzten Vergleich der beiden Teams am zweiten Spieltag Anfang September in Gummersbach (24:32) war der HBW chancenlos.

VfL-Trainer Sead Hasanefendic, der weiter auf Keeper Goran Stojanovic (Muskelfaserriss) verzichten muss, warnt jedoch: "Das wird schon deshalb nicht leicht, weil es das einzige reine Bundesligaduell in der zweiten Runde ist. Und diesmal spielt Balingen zu Hause."

"Nicht unbedingt ein Glückslos"

Beim VfL war man nicht gerade glücklich über die Auslosung. "Es hätte natürlich besser kommen können", sagte Geschäftsführer Axel Geerken: "Erstens gegen einen Erstligisten und zweitens auswärts, das ist nicht unbedingt ein Glückslos, aber es ist wie es ist."

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Geerken betonte aber: "Wir haben auch in Balingen die Chance zu gewinnen und wollen weiterkommen."

Top-Favoriten greifen ein

Auch Titelverteidiger HSV Hamburg (beim Oranienburger HC), Meister Kiel (beim VfL Fredenbeck) und die anderen Bundesligisten greifen in den Wettbewerb ein, nachdem sie in Runde eins noch pausieren durften.

Der SC Magdeburg tritt im Traditionsduell beim TuSEM in Essen an.

Die MT Melsungen und der TuS N-Lübbecke dagegen freuen sich über ihr Freilos und ziehen ohne Match in die nächste Runde ein.

Die Begegnungen werden bereits am kommenden Sonntag (17.10 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) im Rahmen der Liga-Partie zwischen Frisch Auf Göppingen und dem TBV Lemgo ermittelt.

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