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Aron Palmarsson (r.) erzielte zwei Tore - das letzte sechs Sekunden vor Schluss zum Sieg © getty

Die Kieler liegen bei Lübbecke kurz vor Schluss zurück, zieht den Kopf aber aus der Schlinge. Auch Göppingen tut sich schwer.

München - Einen Tag nach dem Aus von Titelverteidiger HSV Hamburg hat der Deutsche Meister THW Kiel im Achtelfinale des DHB-Pokals eine Blamage nur knapp verhindert.

Der Champions-League-Sieger gewann beim TuS N-Lübbecke knapp mit 30:29 (15:14) und steht damit im Viertelfinale.

Der Siegtreffer gelang Aron Palmarsson sechs Sekunden vor dem Ende. Dabei machte TuS-Schlussmann Nikola Blazicko keine gute Figur.(DATENCENTER: Ergebnisse Tabelle)

Zuvor hatte Kiels Keeper Andreas Palicka die Gäste mit zwei gehaltenen Siebenmetern in den fünf Schlussminuten gegen Tomasz Tluczynski und Stephan Just im Spiel gehalten.

"Beim zweiten hatte ich mehr Glück, als gut war", gestand Palicka aber hinterher bei SPORT1 (das Video).

Jicha: "Unglaublich wichtiger Sieg"

"Ausschlaggebend war unsere zweite Welle im Angriffsspiel - da waren wir konsequent", meinte Filip Jicha, mit acht Treffern bester Kieler Schütze.

Für ihn war der Erfolg "unglaublich wichtig, weil wir erst spät zum Sieg gekommen sind".

Allerdings war auch dem Tschechen nicht entgangen, dass Lübbecke den Favoriten vor große Probleme gestellt hatte: "Wir haben das Problem mit der Achse Rückraum-Kreisläufer nicht in den Griff bekommen."

Gemeint war damit auch Frank Loke, der sechsmal traf und nach dem Aus des TuS feststellte: "Wir haben alles gegeben und sind zufrieden mit unserer Leistung."

Göppingen siegt nach Verlängerung

Bundesliga-Tabellenführer Hamburg hatte bei den Füchsen Berlin am Dienstag mit 27:30 verloren.

Nur knapp verhinderte Frisch Auf Göppingen das Achtelfinal-Aus. Der Altmeister setzte sich beim Zweitligisten Bergischer HC mit 30:28 (24:24, 11:14) nach Verlängerung durch.

Mitte der zweiten Halbzeit lag Göppingen sogar mit vier Toren in Rückstand.

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Löwen und Magdeburg geben sich keine Blöße

Kantersiege bei Zweitligisten feierten hingegen die Rhein-Neckar Löwen und der SC Magdeburg.

Die Löwen gewannen bei der HSG Gensungen/Felsberg 47:29 (23:11), Magdeburg setzte sich beim TV Emsdetten mit 40:25 (21:10) durch.

Ebenfalls das Viertelfinale erreichte MT Meldungen nach einem 26:22 (10:11) beim Zweitligisten HSG Nordhorn-Lingen.

Zweitliga-Duell an Bad Schwartau

In einem Zweitligaduell behielt der VfL Bad Schwartau gegen den Dessau-Roßlauer HV 06 mit 34:24 (15:14) die Oberhand.

Bereits am Dienstag war die SG Flensburg-Handewitt durch ein 27:21 (12:9) bei Bundesliga-Konkurrent TSV Hannover-Burgdorf in die Runde der besten Acht eingezogen.

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