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Momir Ilic erzielte für den Rekord-Pokalsieger aus Kiel sieben Treffer © imago

Der THW gewinnt klar in Berlin und ist nach Göppingen sowie den Rhein-Neckar Löwen dritter Teilnehmer beim Final Four.

Berlin - Der sechsmalige Titelgewinner THW Kiel und die Rhein-Neckar Löwen haben im deutschen Handball-Pokal das Final-Four-Turnier erreicht.

Rekordsieger Kiel gewann im Viertelfinale 31:25 (17:13) bei den Füchsen Berlin und fügte der Überraschungsmannschaft der laufenden Saison die erste Heimniederlage nach mehr als einem Jahr zu.

Die Löwen setzten sich vor heimischer Kulisse mit 33:28 (19:12) gegen MT Melsungen durch.

"Die Mannschaften, die es bis Hamburg geschafft haben, müssen die Besten sein", sagte Kiels Torjäger Filip Jicha nach dem Spiel bei SPORT1, "ich freue mich, dass wir unter den letzten Vier sind."

Noch ein Ticket offen

Der Deutsche Meister aus Kiel ist damit bereits zum zwölften Mal beim Lufthansa Final Four dabei, für die Badener ist es die sechste Teilnahme in Folge.

"Es ist ein superschönes Gefühl, bei diesem Handball-Event dabei zu sein", sagte Jicha, nachdem die Kieler im Vorjahr das Endrunden-Turnier verpasst hatten. (DATENCENTER: Ergebnisse DHB-Pokal)

Bereits am Dienstag hatte FA Göppingen durch ein 31:25 (14:12) gegen den SC Magdeburg als erstes Team das Ticket für die Endrunde gelöst.

Am Sonntag (ab 14.55 Uhr im LIVESTREAM) spielen Zweitligist VfL Bad Schwartau und die SG Flensburg-Handewitt um den letzten Platz für das Turnier am 7. und 8. Mai in Hamburg. Titelverteidiger HSV Hamburg hatte sich im Achtelfinale bei den Füchsen aus dem Wettbewerb verabschiedet.

Erste Heimniederlage für Berlin

"Wir hatten Probleme mit unserer Körpersprache, richtig ins Spiel reinzukommen", analysierte Jicha. Aber: "Wir haben gewonnen - das zählt. Das hat in dieser Saison noch keine Mannschaft in dieser Halle geschafft."

Die Füchse waren ein Jahr unbesiegt in der Max-Schmeling-Halle.

[kaltura id="0_qnkjj8c6" class="full_size" title="Kiel erreicht Final Four"]

Warum die "Zebras" diesmal die Oberhand behielten, erklärte Christian Zeitz: "In der Bundesliga sind wir zu locker in das Spiel gegangen, wir haben ohne Anstrengung gespielt. Heute waren wir da, haben gekämpft."

Zeitz war gemeinsam mit Momir Ilic mit je sieben Treffern bester Kieler Torschütze. Bei den Füchsen erzielte Alexander Petersson sechs Tore.

Zeitz kündigte zudem für die nahe Zukunft eine Entscheidung an, für welche Mannschaft er in der kommenden Saison spielt. Dabei sieht alles nach einer Vertragsverlängerung in Kiel aus. Zeitz: "Ich denke, mir steht Schwarz-Weiß ganz gut."

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