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Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt war mit neun Treffern bester Werfer © imago

Bad Schwartau verpasst die Überraschung. Flensburg-Handewitt setzt sich klar durch und hofft auf den vierten Pokaltriumph.

Bad Schwartau/München - Die SG Flensburg-Handewitt komplettiert das Feld beim Final-Four-Turnier um den DHB-Pokal am 7. und 8. Mai in Hamburg.

Der Champions-League-Teilnehmer gewann das Viertelfinale beim VfL Bad Schwartau mit 34:27 (17:11).

"Als Zweitligist musst du einen überragenden Tag haben. Den hatten wir heute nicht. Flensburg ist zurecht im Finale", meinte Jan Schult, mit sieben Treffern bester VfL-Schütze.

Das Team von Flensburg-Trainer Ljubomir Vranjes brauchte jedoch erst eine gewisse Zeit, um sich auf den Zweitligisten einzustellen und geriet zunächst mit 1:3 in Rückstand (Auch um 12 und 13 Uhr: die News im TV auf SPORT1).

Wieder Verlass auf Beutler

Nach und nach kam die SG aber besser ins Spiel, nutzte die Fehler der Bad Schwartauer und konnte sich zudem erneut auf Torhüter Dan Beutler verlassen.

Zwar stemmte sich der Außenseiter weiter gegen die Niederlage, doch bestimmte Flensburg jetzt klar die Partie und wurde vor allem kurz vor der Pause seiner Favoritenrolle gerecht.

In der ausverkauften Lübecker Hansehalle baute der Tabellensechste der Toyota HBL den Spielstand von 12:10 zu einer deutlichen 17:11-Halbzeit-Führung aus.

VfL verkürzt kurz vor Schluss

Der VfL gab sich dennoch nicht auf und verkürzte zehn Minuten vor Spielende noch einmal auf 23:25.

[kaltura id="0_kuhez1ot" class="full_size" title="Flensburg beim Final Four dabei"]

Am Ende nutzten die Gäste aus Flensburg aber ihre Erfahrung und setzten sich abgeklärt durch. Bester Schütze für die SG war Linksaußen Anders Eggert mit neun Treffern.

Nach dem Titel-Hattrick im Pokal zwischen 2003 und 2005, darf die SG durch den Einzug ins Lufthansa Final Four weiter vom vierten Pokaltriumph der Vereinsgeschichte träumen.

Halbfinal-Auslosung am Donnerstag

Neben Flensburg hatten zuvor bereits der sechsmalige Pokalsieger THW Kiel, Frisch Auf Göppingen und die Rhein-Neckar Löwen das Final Four erreicht.

Das Quartett fiebert nun der Auslosung der Halbfinal-Paarungen entgegen, die am Donnerstag in Hamburg stattfinden wird.

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