Gastgeber HSV Hamburg gegen TuS N-Lübbecke und Vorjahresfinalist VfL Gummersbach gegen die Rhein-Neckar Löwen: Das sind die Halbfinal-Paarungen für das Final-Four-Turnier um den deutschen Handball-Pokal am 10. und 11. April in Hamburg.

Hamburgs Sportdirektor Christian Fitzek wehrte sich in einer ersten Reaktion allerdings gegen den Eindruck, die Ostwestfalen aus Lübbecke seien leichte Gegner. "Von einem Wunschgegner kann man beim TuS N-Lübbecke genauso wenig reden, wie beim VfL oder den Rhein-Neckar Löwen. Einen Wunschgegner gibt es beim Final Four nich mehr. Wir müssen zweimal gewinnen, um den Pokal zu holen." Alle Partien hätten fortan "Endspiel-Charakter".

Uwe Kölling, Lübbeckes Geschäftsführer, äußerte sich ähnlich: "Bei einem Final Four ist alles möglich" - auch wenn der HSV "das optisch leichtere" Los habe. Ähnliche Kommentare gab es von Vertretern der beiden anderen Teams.

Titelverteidiger THW Kiel ist nach seiner Viertelfinalniederlage (28:35) am Sonntag gegen den VfL Gummersbach erstmals seit 2003 nicht bei dem Turnier vertreten.

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