Bundesliga-Absteiger GWD Minden ist überraschend in der ersten DHB-Pokalrunde ausgeschieden.

Der Traditionsklub aus Ostwestfalen blamierte sich mit einer 29:32 (18:16)-Niederlage bei Drittligist HF Springe.

Ausgerechnet der ehemalige Mindener Frank Habbe hatte mit neun Treffern entscheidenden Anteil am Sieg des Außenseiters.

"Wir haben in der Abwehr eine katastrophale Leistung geboten. 16 Gegentore pro Halbzeit sind einfach zu viel", sagte GWD-Coach Ulf Schefvert: "Nach 40 Minuten haben wir in der Abwehr total die Organisation verloren und überhaupt nicht mehr zusammengespielt. Springe war einfach heißer auf den Sieg als wir."

Springes Trainer, Ex-Nationalspieler Sven Lakenmacher, sagte: "Ich habe den Jungs vor dem Spiel gesagt, dass das für uns das erste große Event ist. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und ich finde auch, dass wir am Ende verdient gewonnen haben."

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