Die Meisterinnen des Thüringer HC sind beim Final-Four-Turnier in Göppingen in das Finale eingezogen und greifen nach ihrem ersten Pokal-Erfolg.

Das Team von Trainer Herbert Müller bezwang eine Woche nach dem Gewinn seines ersten Meister-Titels in der Vorschlussrunde am Samstag den HC Leipzig 26:22 (14:11).

Im Endspiel am Sonntag (15.Uhr) kommt es nun zur Neuauflage des Meisterschaftsfinales gegen den Buxtehuder SV. Der Vizemeister schaltete im zweiten Halbfinale mühelos den Zweitligisten Bensheim Auerbach mit 44:25 (25:11) aus.

Meistertrainer Müller war bis auf die ersten Minuten der zweiten Hälfte zufrieden mit seiner Mannschaft und versprach eine weitere Leistungssteigerung für das Endspiel: "Es ist das letzte Spiel der Saison, da werden wir uns noch einmal zerreißen."

Außerdem habe das Team mit Buxtehude noch eine Rechnung offen: "Wir haben das Final-Rückspiel verloren und deshalb noch etwas gut zu machen."

Das leichte Spiel im Halbfinale kam Buxtehude-Coach Dirk Leun entgegen.

"Wir wollten frühzeitig keine Zweifel aufkommen lassen und konnten somit am Ende Kräfte schonen", sagte Leun. Im Endspiel sieht er allerding den Meister im Vorteil: "Sie haben den besseren Kader. Aber wir haben im Final-Rückspiel gezeigt, dass man sie bezwingen kann. So eine Überraschung gelingt leider nicht jeden Tag."

Erfolgreichste Schützin für Buxtehude war Stefanie Melbeck mit acht Toren.

Beste Werferin im Trikot der Thüringerinnen in der intensiven, temporeichen Partie vor 1800 Zuschauern war Nadesha Nadgornaja mit sechs Toren. Für Leipzig traf Ania Rösler ebenfalls sechsmal.

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