Sven-Sören Christophersen sieht nach dem starken Saison-Auftakt in der Toyota-HBL (sechs Siege in sieben Spielen) gute Chancen, mit den Füchsen Berlin einen Titel zu gewinnen.
"Wir haben es geschafft, mit einer gewissen Selbstverständlichkeit in die Spiele zu gehen und uns nicht unterbuttern zu lassen. Auch dann nicht, wenn der Gegner HSV Hamburg heißt und Meister ist", sagte der Nationalspieler im Doppelinterview mit Torwart Silvio Heinevetter dem "Handball-Magazin".
Zwar wäre es "größenwahnsinnig, sich die Meisterschaft auf die Fahne zu schreiben", sagte Christophersen, "aber im Pokal könnte es gelingen. Vielleicht haben wir in diesem Jahr Glück und reisen zum Final Four. Das ist der schnellste Weg zu einem Titel. Da entscheidet die Tagesform."
Viel Lob erhält zudem Altstar Iker Romero, der im Sommer von Champions-League-Sieger FC Barcelona nach Berlin gewechselt war. "Der hat sich super integriert. Er hat diese südländische Mentalität und ist ein offener Mensch", schwärmt Christophersen, der ausführt:
"Wir haben alle viel Spaß mit ihm. Er ist nicht mehr der Jüngste, aber man sieht, dass er viele Jahre auf höchstem Niveau gespielt hat." Allerdings müsse Romero sich an die Belastung in der Bundesliga noch gewöhnen.
"Nach der ersten Woche Vorbereitung hat er gesagt, dass sei die schlimmste Woche seines Lebens gewesen", so der 26-jährige Christophersen, der ergänzte: "Da haben wir ihn ausgelacht und gesagt: Das wird nicht besser."
