Titelverteidiger THW Kiel, die SG Flensburg-Handewitt und der TuS N-Lübbecke haben das Final-Four-Turnier um den deutschen Handball-Pokal in Hamburg (5. /6. Mai) erreicht.

Der in 21 Spielen noch ungeschlagene Bundesliga-Spitzenreiter aus Kiel wahrte auch im Pokal seine weiße Weste und setzte sich nach einer starken zweiten Halbzeit letztlich souverän beim Ligakonkurrenten TSV Hannover Burgdorf mit 34:29 (14: 15) durch. Am Sonntag treffen beide Teams in der Liga in Hannover erneut aufeinander.

Flensburg gab sich gegen den Zweitligisten TV Neuhausen/Erms keine Blöße und gewann 28:22 (15:10).

Lübbecke setzte sich gegen den VfL Gummersbach mit 28:25 (11:12) durch. Am Mittwoch muss noch der Deutsche Meister HSV Hamburg beim Drittligisten EHV Aue antreten.

Die Auslosung des Final-Four-Turniers nimmt am Donnerstag Thorsten Fink, Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, vor.

Kiel lief in Hannover zwei Tage nach dem 24:24 beim dänischen Meister AG Kopenhagen in der Champions League in der ersten Hälfte lange einem Rückstand hinterher.

Erst unmittelbar vor der Halbzeit gelang erstmals in Führung, danach dominierten die Gäste das Spiel. Nationalspieler Dominik Klein (7 Tore) und Marcus Ahlm (6) ragten beim THW heraus, Lars Lehnhoff war mit acht Treffern Hannovers bester Werfer.

Überragender Lübbecker Spieler war Daniel Svensson mit acht Treffern. Auch neun Tore von Verdran Zrnic, acht davon durch Siebenmeter, halfen Gummersbach nicht weiter. Holger Glandorf führte Flensburg mit sechs Toren zum Sieg.

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