Zitterpartie für die Rhein-Neckar Löwen: Der Spitzenreiter der DKB HBL hat mit viel Mühe das Viertelfinale des DHB-Pokals erreicht.

Die Löwen bezwangen in eigener Halle den SC Magdeburg erst nach Verlängerung mit 34:33 (27: 27, 14:15) und vermieden damit das erneute Aus in der Runde der letzten 16. Im Vorjahr waren die Löwen am HSV Hamburg gescheitert.

Die Hamburger mussten beim 30:29 (14:13) bei Zweitligist TV Emsdetten ebenfalls Schwerstarbeit verrichten.

Weitaus weniger Mühe hatten der THW Kiel und die SG Flensburg-Handewitt bei Auswärtssiegen über Zweitligisten. Champions-League-Sieger Kiel zeigte sich von der Sensationspleite gegen MT Melsungen in der Liga gut erholt und setzte sich 36:25 (19: 10) beim VfL Bad Schwartau durch.

Flensburg gewann ebenso souverän 35:19 (16:10) bei der HSG Nordhorn. Die Melsunger, die am Sonntag Kiel die erste Bundesliga-Niederlage seit Mai 2011 beigebracht hatten, zogen durch ein 27:23 (12:10) gegen HBW Balingen-Weilstetten in die Runde der letzten Acht ein.

Im Viertelfinale stehen zudem der TSV Hannover-Burgdorf (34:17 gegen die SG BBM Bietigheim), Zweitligist THSV Eisenach (24:15 gegen den HC Erlangen) sowie GWD Minden, das bereits am Dienstag den TuS N-Lübbecke 27:26 (11:12) geschlagen hatte.

In der SAP-Arena in Mannheim lagen die Löwen in der zweiten Halbzeit mit sechs Punkten zurück, vermieden aber mit einer starken Schlussphase den frühzeitigen Knockout. Bester Werfer der Gastgeber war Patrick Groetzki mit acht Toren. Überragender Hamburger in Emsdetten war der Däne Hans Lindberg mit 13 Treffern.

Das Viertelfinale wird am kommenden Dienstag vor dem Bundesligaspiel zwischen dem TuS N-Lübbecke und der SG Flensburg-Handewitt ausgelost.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel