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Adrian Wagner wechselte 2007 von Dormagen nach Gummersbach © imago

Nach dem Kantersieg im Hinspiel lässt der VfL in Aragon nichts anbrennen. Garant des Erfolges ist erneut Momir Ilic.

Aragon - Der VfL Gummersbach hat zum ersten Mal seit 26 Jahren wieder ein Finale im Handball-Europapokal erreicht.

Im Halbfinal-Rückspiel des EHF-Pokals unterlag der VfL bei BM Aragon zwar 28:32 (12:14), spielt nach dem 39:25 im ersten Spiel Ende Mai aber um den Titel (HINSPIEL: Gummersbach mit einem Bein im Finale) .

1983 hatte der VfL mit dem fünften Sieg im Europacup der Landesmeister seine bislang letzte internationale Trophäe eingefahren.

Den letzten Titel gab es mit der zwölften deutschen Meisterschaft 1991.

HSV und Nordhorn können nachziehen

Nach dem THW Kiel in der Champions League erreichte Gummersbach nun als zweiter Bundesligist in dieser Saison ein Europacup-Finale (DATENCENTER: EHF-Pokal).

Am Samstag haben noch der HSV Hamburg (Champions League) und die HSG Nordhorn (Pokalsieger) die Chance dazu.

In Aragon war Momir Ilic vor 2500 Zuschauern mit acht Toren bester Werfer für die Gummersbacher, die zu keiner Phase des Spiels in Gefahr gerieten, den hohen Vorsprung aus dem ersten Aufeinandertreffen zu verspielen.

VfL-Geschäftsführer Francois-Xavier Houlet sagte: "Es ist fast historisch: Wir sind im Finale des EHF-Pokals. Dass wir verloren haben, ist Nebensache, wir haben ein Ziel erreicht, dass wir beim VfL seit über einem Vierteljahrhundert nicht erreicht haben. In Frankreich sagt man: Ein Finale spielt man nicht, ein Finale gewinnt man. Also wollen wir nun auch das Finale gewinnen."

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