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Lars Christiansen ist nicht zufrieden mit der Leistung der SG © getty

Die SG Flensburg schafft es nicht den erhofften deutlichen Sieg gegen Schaffhausen einzufahren. Im Rückspiel wird es schwer.

München - Die SG Flensburg-Handewitt muss im EHF-Cup um den Einzug ins Endspiel bangen.

Der Cup-Sieger von 1997 kam im Halbfinal-Hinspiel in der heimischen Campushalle gegen die Kadetten Schaffhausen nicht über ein 31:30 (15:15) hinaus und verschaffte sich nicht das erhoffte Polster für das Rückspiel am 1. Mai in der Schweiz. (DATENCENTER: Die Halbfinals)

"Fünf oder sechs Tore" Vorsprung hatte SG-Trainer Per Carlen gefordert.

Die Gäste aus der Schweiz, die im Viertelfinale bereits Frisch Auf Göppingen ausgeschaltet hatten, überzeugten in der Campushalle mit flexiblem und taktisch klugem Spiel.

"Wir können mehr"

Die Flensburger standen in der Offensive gegen die starke Kadetten-Abwehr häufig auf verlorenem Posten.

Hinzu kam, dass sich Schaffhausen-Keeper Björgvin Pal Gustavsson in der Vorbereitung die Werfer der SG "ganz genau angeguckt hat", wie er auf SPORT1 zugab.

"Aber gucken und abschauen alleine reicht nicht, man braucht auch das nötige Selbstvertrauen", erklärte der Torwart.

Flensburgs Linksaußen Lars Christiansen meinte, dass es an der Spritzigkeit nicht gefehlt habe:

"Wir waren defintiv heiß auf das Spiel! Das Gefühl hatten wir auch in der Kabine. Ich bin mir aber sicher, dass wir uns noch um 50 Prozent steigern können. Wir sind besser als Schaffhausen, aber das müssen wir dann im Rückspiel auch zeigen."

In den letzten zehn Minuten holten die Gastgeber immerhin einen Drei-Tore-Rückstand auf.

Weitere Paarungen mit deutscher Beteiligung

Am Sonntag stehen in den Europacup-Wettbewerben vier weitere Spiele mit deutscher Beteiligung auf dem Programm. In der Champions League empfängt Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg Titelverteidiger Ciudad Real aus Spanien zum Viertelfinal-Hinspiel (ab 17.15 Uhr LIVESCORES).

Der deutsche Meister THW Kiel muss im deutschen Königsklassen-Duell in Mannheim bei den Rhein-Neckar Löwen antreten (19 Uhr LIVESCORES) und will ebenfalls den Grundstein für den Einzug in das Final-Four-Turnier in Köln (29. und 30. Mai) legen.

Im zweiten EHF-Cup-Halbfinale will es der TBV Lemgo beim spanischen Vertreter La Rioja (ab 18 Uhr LIVESCORES) besser machen als die Flensburger.

Im Pokalsieger-Wettbewerb muss sich der VfL Gummersbach mit den Spaniern von Navarra San Antonio messen (ab 15 Uhr LIVESCORES).

Das Stenogramm:

SG Flensburg-Handewitt - Kadetten SH 31:30 (15:15). - Tore: Svan Hansen (8), Mogensen (5), Petterson (4), Fahlgren (4), Boesen (3), Christiansen (2), Egger (2/1), Heinl (1), Karlsson (1), Carlen (1) für Flensburg. Bester Werfer Schaffhausen: Ursic (7). Zuschauer: 4000

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