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Jacob Heinl (r.) ist am 03.10.1986 in Hamburg geboren © imago

Die SG Flensburg-Handewitt scheitert im Halbfinal-Rückspiel des EHF-Pokals am Schweizer Vertreter Kadetten Schaffhausen.

Schaffhausen - Die SG Flensburg-Handewitt hat den Einzug ins Finale des Handball-EHF-Cups leichtfertig verspielt.

Der Cup-Sieger von 1997 kassierte bei den Kadetten Schaffhausen eine 22:24 (12:12)-Niederlage und schied nach dem 31:30 im Hinspiel aus. (DATENCENTER: Der EHF-Pokal)

Die Flensburger verloren in den letzten 20 Minuten völlig den Faden und gaben eine 18:13-Führung und die schon sicher geglaubte Endspiel-Teilnahme aus der Hand.

"Die Schweizer haben in den letzten Minuten sensationell gespielt", sagte SG-Trainer Per Carlen: "Wir haben in der gleichen Zeit leider nichts mehr zu Stande gebracht."

Nun gegen Lemgo?

Die Schweizer treffen im Finale auf den Sieger der Begegnung zwischen Flensburgs Ligarivale TBV Lemgo und dem spanischen Vertreter La Rioja. Lemgo muss im Rückspiel am Sonntag (17 Uhr) ein 25:30 aus dem Hinspiel wettmachen.

In der ersten Halbzeit boten beide Teams eine erstklassige Abwehrleistung, Flensburgs Torwart Dan Beutler war ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft. (Alle Handball-News)

Die Gäste von der Förde erwischten dann einen hervorragenden Start in die zweite Halbzeit und spielten eine Fünf-Tore-Führung heraus.

Doch es folgte der Bruch im Flensburger Spiel. Lars Christiansen und Co. verzweifelten immer mehr an Schaffhausens Torhüter Björgvin Gustavsson, der in der Schlussphase eine Weltklasseleistung bot.

Je fünf Tore von Alexander Petersson und Christiansen, die beste Werfer ihres Teams waren, reichten der Mannschaft von Trainer Per Carlen nicht aus.

Das Spiel im Stenogramm:

Kadetten Schaffhausen - SG Flensburg-Handewitt 24:22 (12:12)Tore Flensburg: Petterson (5), Christiansen (5/1), Svan Hansen (3), Mogensen (3), Karlsson (3), Falgren (1), Boesen (1), Eggert (1) für Flensburg. Bester Werfer Schaffhausen: Liniger (8/2)

Zuschauer: 1500 (ausverkauft)

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