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Florian Kehrmann kam 1999 aus Solingen nach Lemgo © imago

Dank einer starken Defensivleistung erarbeitet sich Lemgo im EHF-Cup-Finale ein gutes Polster. Keeper Galia überragt.

Lemgo - Der TBV Lemgo darf vom dritten Europacup-Triumph der Vereinsgeschichte träumen.

Im Hinspiel um den EHF-Pokal besiegte der aktuelle Siebte der Bundesliga vor 4781 Zuschauern in der heimischen Lipperlandhalle die Kadetten Schaffhausen mit 24:18 (12:8).

Damit besitzt der TBV eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel gegen die Schweizer am kommenden Samstag (14.10 Uhr) in Schaffhausen.

Bester Werfer beim TBV war Florian Kehrmann, der acht Treffer erzielte. Ihm folgte Spielmacher Michael Kraus mit vier Toren (DATENCENTER: EHF-Pokal).

Galia hält glänzend

Das schnelle Angriffsspiel der Schaffhausener, dem im Laufe des Wettbewerbes Göppingen und Flensburg zum Opfer gefallen waren, entschärften die Lemgoer mit einer konzentrierten Abwehrleistung.

Lemgos Sieggarant war dabei vor allem Keeper Martin Galia, der in der Anfangsphase zwei Siebenmeter hielt und die Eidgenossen auch darüber hinaus mit glänzenden Paraden zur Verzweiflung trieb.

Verteidigt Lemgo am kommenden Wochenende den Vorsprung, wäre das der dritte internationale Titel nach dem Europapokal der Pokalsieger 1996 und dem EHF-Cup 2006.

Stenogramm:

Tore Lemgo: Kehrmann (8), Kraus (4/1), Bechtloff (3), Glandorf (3), Svavarsson (2), Preiß (2), Ilyes (1), Mocsai (1)Tore Schaffhausen: Patrail (5), Kukucka (4), Stojanovic (3), Ursic (3/1), Starczan (2), Filip (1)

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