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Michael Kraus spielt seit der Saison 2007/08 beim TBV Lemgo © imago

Der Deutsche dreht im Finale gegen Schaffhausen nach der Pause mächtig auf und lässt den TBV nach anfänglichen Problemen jubeln.

Schaffhausen - Der TBV Lemgo hat den dritten Europacup-Triumph der Vereinsgeschichte perfekt gemacht.

Der Bundesligist holte den Titel trotz einer 28:30 (10:14)-Niederlage im Rückspiel bei den Kadetten Schaffhausen.

Das Hinspiel am vergangenen Sonntag hatte der TBV in der heimischen Lipperlandhalle 24:18 (12:8) gegen die Schweizer gewonnen. (DATENCENTER: EHF-Pokal)

Der zweimalige deutsche Meister hatte zuvor zweimal auf europäischem Parkett triumphiert. 1996 gewann Lemgo den Europacup der Pokalsieger, 2006 den EHF-Pokal.

"Titel vergoldet die Saison"

"Das ist eine großartige Sache. Dieser Titel vergoldet die Saison", sagte TBV-Trainer Volker Mudrow nach der spannenden Partie in der mit 1500 Zuschauern ausverkauften Halle.

Überragender Mann auf dem Parkett war Michael Kraus. Der Nationalspieler erzielte starke zwölf Treffer.

Vor allem nach der Pause lief der Rückraum-Spieler des TBV richtig heiß, traf zehn Mal ins Schwarze und sorgte dafür, dass Lemgo den 10:14-Halbzeitrückstand in eine 20:19-Führung umwandelte.

Auch Galia mit Top-Leistung

"Das war ein richtiges Herzschlagfinale. Schaffhausen hat uns alles abverlangt", sagte der Matchwinner.

Neben Kraus ragte, wie schon im Hinspiel, Martin Galia heraus. Der Keeper ließ die Schweizer nach der Pause mit zahlreichen Weltklasse-Paraden förmlich verzweifeln.

Stenogramm:

Kadetten Schaffhausen - TBV Lemgo 30:28 (14:10)Tore: Patrail (7), Filip (5), Stojanovic (5) beste Werfer für Schaffhausen - Kraus (12/1), Hermann (7), Preiß (3), Schmetz (2), Bechtloff (1), Kehrmann (1), Mocsai (1), Svavarsson (1) für Lemgo Zuschauer: 1500 (ausverkauft)

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