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Oliver Köhrmann (M.) spielt seit 2008 für den TV Großwallstadt © imago

Der TVG untermauert im deutschen Halbfinale beim Titelverteidiger seine Auswärtsstärke. Im Finale wartet wohl Göppingen.

Lemgo - Der TV Großwallstadt hat auch im EHF-Cup seinen Ruf als Auswärtsschreck untermauert und Titelverteidiger TBV Lemgo im deutschen Halbfinal-Duell eine knappe Niederlage zugefügt.

Der Bundesliga-Tabellenzehnte setzte sich in der Lipperlandhalle mit 26:24 (15:13) durch, verpasste aber einen höheren Sieg und damit eine noch bessere Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Sonntag.

Im Finale wird es voraussichtlich auch zu einem deutschen Duell kommen.

Göppingen siegt

FrischAuf Göppingen feierte am Samstagabend in seinem Halbfinal-Hinspiel gegen den spanischen Vertreter Naturhouse La Rioja zu Hause einen klaren 32:23 (13:14)-Sieg.

Großen Anteil am Erfolg hatte Nationalspieler Lars Kaufmann mit 13 Toren.

Nach den überraschenden Siegen in der Liga in Kiel (28:25) und dem Remis beim Spitzenreiter Hamburg (22:22) sorgte Großwallstadt mit einem starken Auftritt und einer geschlossenen Mannschaftsleistung vor allem in der Abwehr in Lemgo erneut für Furore.

Liniger glänzt

Bester Werfer bei Großwallstadt war Stefan Kneer mit acht Toren, für den TBV glänzte der Linksaußen Manuel Liniger mit 15 Treffern.

Lemgo-Coach Volker Mudrow gab sich trotz der Niederlage kämpferisch: "Klar sind wir enttäuscht, geben aber noch lange nicht auf." (DATENCENTER: EHF-Cup)

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David begeistert

Auf der anderen Seite war Trainer Peter David vollauf zufrieden:

"Das ist sensationell gelaufen, die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt."

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