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Gesprächsbedarf: Markus Baurs Team gewann 2006 noch den EHF-Pokal © getty

Der TBV verliert in Dänemark im Achtelfinale des EHF-Pokals bei Bjerringbro Silkeborg. Gummersbach siegt im Bundesliga-Duell.

Silkeborg/Gummersbach - Der VfL Gummersbach hat im deutschen Achtelfinal-Duell im EHF-Pokal gegen den SC Magdeburg das Hinspiel knapp für sich entschieden.

Die Oberbergischen setzten sich gegen den ersatzgeschwächten Konkurrenten aus der Handball-Bundesliga vor 2200 Zuschauern in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle 26:24 (12:10) durch.

Der zweimalige Europacupsieger TBV Lemgo hat derweil das erste Achtelfinal-Duell gegen Bjerringbro Silkeborg 23:26 (12:12) verloren.

Vor 2000 Zuschauern hatten die Lemgoer in Dänemark Schwierigkeiten gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber, die auf gleich vier verletzte Stammspieler verzichten mussten.

Kaufmann bester TBV-Werfer

Letztlich hielten die Ostwestfalen die Niederlage in Grenzen, nachdem sie kurz vor Spielende noch 21:26 in Rückstand gelegen hatten.

Bester Werfer der Lemgoer war Lars Kaufmann, dem fünf Treffer gelangen. Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch (20 Uhr) in Lemgo statt.

"Ich bin ein wenig enttäuscht über unsere Leistung, wir haben einfach nicht gut gespielt, das muss man leider konstatieren. Bjerringbro ist eine wirklich starke Mannschaft, das steht außer Frage, aber wir haben unser Potenzial nicht abrufen können", sagte Sportdirektor Daniel Stephan.

Wagner trifft zweistellig

In Gummersbach überzeugte bei den Gastgebern vor allem Adrian Wagner mit zehn Toren, davon acht von acht verwandelte Siebenmeter.

Für Magdeburg war Alexandros Vasilakis siebenmal erfolgreich. Das Rückspiel in Magdeburg steigt am kommenden Samstag (15 Uhr).

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