Die Handballer des TV Großwallstadt haben auch im EHF-Cup ihren Ruf als Auswärtsschreck untermauert und Titelverteidiger TBV Lemgo im deutschen Halbfinal-Duell eine knappe Niederlage zugefügt.

Der Bundesliga-Tabellenzehnte setzte sich in der Lipperlandhalle mit 26:24 (15:13) durch, verpasste aber einen höheren Sieg und damit eine noch bessere Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Sonntag (18.00 Uhr).

Nach den überraschenden Sieg in der Liga in Kiel (28:25) und dem Remis beim Spitzenreiter Hamburg (22:22) sorgten die Bayern mit einem starken Auftritt und einer geschlossenen Mannschaftsleistung vor allem in der Abwehr in Lemgo erneut für Furore.

Bester Werfer bei Großwallstadt war Stefan Kneer mit acht Toren, für den TBV glänzte der Linksaußen Manuel Liniger mit 15 Treffern.

Lemgo-Coach Volker Mudrow gab sich trotz der Niederlage kämpferisch: "Klar sind wir enttäuscht, geben aber noch lange nicht auf."

Auf der anderen Seite war Trainer Peter David vollauf zufrieden: "Das ist sensationell gelaufen, die Mannschaft hat die taktischen Vorgaben sehr gut umgesetzt."

Am späteren Samstagabend bestritt in FrischAuf Göppingen der dritte deutsche Klub sein Halbfinal-Hinspiel gegen den spanischen Vertreter Naturhouse La Rioja.

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