Frisch Auf Göppingen hat das deutsche Duell um den EHF-Pokal gewonnen und seinen dritten internationalen Titel geholt.

Der neunmalige deutsche Meister setzte sich im Final-Rückspiel beim Ligakonkurrenten TV Großwallstadt 30:26 (15:9) durch. Göppingen hatte bereits das Hinspiel vor heimischem Publikum mit 23:21 für sich entschieden.

Für den Traditionsverein ist es der erste Triumph auf europäischem Parkett seit 49 Jahren. Frisch Auf hatte 1960 und 1962 jeweils den Europapokal der Landesmeister gewinnen können.

Vor 3000 Zuschauern in der Elsenfelder Arena war Göppingens Lars Kaufmann der erfolgreichste Schütze. Der Nationalspieler erzielte sieben Tore.

Auf der Gegenseite war Stefan Kneer mit sechs Treffern der beste Werfer bei Großwallstadt.

Den Grundstein für den dritten Titelgewinn auf europäischem Parkett legte das Team von Trainer Velimir Petkovic bereits in der ersten Hälfte.

Nach einem Blitzstart lagen die Gäste schon nach viereinhalb Minuten mit 4:0 in Führung. Gegen Mitte der ersten Halbzeit kam Großwallstadt besser ins Spiel und konnte den Rückstand bis auf ein Tor verkürzen.

Der Ausgleich wollte allerdings nicht gelingen. Zur Pause hatte sich Frisch Auf ein komfortables Polster von sechs Toren erarbeitet.

Nach dem Seitenwechsel versuchte der TVG, der immer wieder lautstark von seinen Fans nach vorne getrieben wurde, mit aller Macht den Anschluss zu schaffen und kam erneut bis auf ein Tor heran (19:20).

Göppingen hielt dagegen und verteidigte seinen Vorsprung bis zum Ende.

Nach der Schlusssirene feierten die Göppinger gemeinsam mit ihren rund 300 mitgereisten Fans den Gewinn des EHF-Pokals ausgiebig.

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