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Klare Rollenverteilung: Nikola Karabatic (r.) jubelt, Igor Vori muss zuschauen © getty

Als erste Nation gewinnt Frankreich nach dem WM-Titel und Olympiagold auch die EM. Kroatien hält nur 40 Minuten mit.

Wien - Frankreichs Handballer haben sich zum zweiten Mal nach 2006 den EM-Titel gesichert und ein historisches Triple geschafft.

Durch den 25:21 (12:12)-Sieg gegen Kroatien holte das Team von Trainer Claude Onesta nach den Olympischen Spielen 2008 und der WM 2009 den dritten großen Titel innerhalb von 18 Monaten (198897Bilder).

In drei aufeinanderfolgenden Jahren war dies zuvor noch keiner Mannschaft gelungen.

In der Neuauflage des Endspiels der letztjährigen WM behielten die Franzosen vor allem dank einer starken zweiten Halbzeit erneut die Oberhand.

Karabatic der Matchwinner

In der von den deutschen Schiedsrichtern Bernd und Reiner Methe geleiteten Partie war der Ex-Kieler Nikola Karabatic der Matchwinner.

Der frühere Welthandballer in Diensten von Montpellier HB war mit sechs Treffern wieder einmal bester Werfer seines Teams. Für Kroatien traf Vedran Zrnic (7) am häufigsten.

Zwischenspurt vor der Pause

Vor 11.000 Zuschauern in der ausverkauften Wiener Stadthalle hatten im ersten Durchgang die Kroaten fast ständig die Nase vorn und lagen beim 12:9 (28.) sogar schon drei Tore in Front. Allerdings schaffte Frankreich mit einem starken Schlussspurt bis zur Pause wieder den Ausgleich.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte ging die "Equipe Tricolore" erstmals in Führung und gab diese nicht mehr ab.

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