Der deutsche Meister Thüringer HC zieht in der Frauenhandball-Bundesliga einsam seine Kreise und liegt nach dem 37:29 (15:9)-Heimsieg gegen Bayer Leverkusen weiter unangefochten an der Tabellenspitze.

Die bis vor der Partie auswärts ungeschlagenen Rheinländerinnen hatten dem Meister am Samstag vor 1000 Zuschauern in der Salza-Halle von Beginn an nichts entgegenzusetzen.

"Ein Kompliment an die gesamte Mannschaft. In der ersten Halbzeit haben wir den Handball gesehen, den ich mir wünsche", sagte THC-Trainer Herbert Müller.

Während der THC die Liga nach Belieben dominiert, ist der HC Leipzig erneut gestrauchelt.

Der Meister von 2010 musste beim Frankfurter HC eine auch in der Höhe verdiente 20:30 (11:15)-Schlappe hinnehmen und kassierte damit die dritte Liga-Pleite in Folge.

"Es gibt Tage, da geht einfach gar nichts. Heute war so einer", sagte HCL-Manager Kay-Sven Hähner und ergänzte: "Aber ich bin lange genug im Geschäft dabei, um zu wissen: Nach jedem Tal kommt wieder ein Hoch."

Leipzig rutschte durch die vierte Saisonniederlage auf den vierten Platz, Frankfurt dagegen feierte nach zuletzt sechs Pflichtspielen ohne Sieg endlich wieder ein Erfolgserlebnis.

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