Die deutschen Handballerinnen wollen in Oldenburg den Grundstein für ihre Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Serbien (7. bis 22. Dezember) legen.

Die Mannschaft von Bundestrainer Heine Jensen empfängt die Ukrainer im Hinspiel der WM-Playoffs am 2. Juni in der EWE-Arena, die nach 16 Monaten Bauzeit erst am 19. April eröffnet wird.

Das Rückspiel steigt am 9. Juni in Kiew. Nur der nach Europapokal-Reglement ermittelte Gesamtsieger ist für die WM qualifiziert.

"Ich hoffe auf maximale Unterstützung des Publikums, denn die werden wir gegen die Ukraine benötigen", sagte Jensen. Die Generalprobe für die Ausscheidungsspiele bestreitet sein Team am 26. Mai in Berlin gegen Polen.

Deutschland und die Ukraine standen sich bisher 16 Mal gegenüber. Dabei gab es zehn Siege für die DHB-Auswahl und sechs Niederlagen mit insgesamt 399:363 Toren.

Beim letzten Aufeinandertreffen mit der Ukraine gab es in der Vorrunde der Europameisterschaft eine 23:33-Niederlage, die gleichbedeutend mit dem Ausscheiden war.

Der letzte deutsche Erfolg datiert vom 2. Dezember 2007. Damals gewann das deutsche Team mit Torfrau Clara Woltering in Nantes mit 26:21 und machte damit den ersten Schritt auf dem Weg zu WM-Bronze.

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