Die deutschen Handballerinnen haben am Samstag in Trier das erste von zwei Länderspielen gegen die Niederlande knapp mit 28:27 (14:12) gewonnen.

In der Vorbereitung auf die EM-Qualifikation in der kommenden Woche gegen Mazedonien treffen die beiden Mannschaften am Sonntag (16 Uhr) in Koblenz erneut aufeinander.

Bundestrainer Heine Jensen nutzt die Begegnungen gegen die Niederlande, um diverse Formationen auszutesten. In der ersten Hälfte stand Clara Woltering im Tor, auf Rechts- und Linksaußen spielten Marlene Zapf und Angie Geschke, am Kreis Anne Müller.

Sie tauschten nach der Pause die Plätze mit Jana Krause (Tor), Svenja Huber (Rechts), Natalie Augsburg (Links) und Anja Althaus (Kreis). Im Rückraum wechselten sich Laura Steinbach, Kim Naidzinavicius, Saskia Lang und Shenia Minevskaja ab.

Eine starke Leistung zeigte in der ersten Hälfte Angie Gesche, die viele durch Woltering eingeleitete Tempogegenstöße lief und dabei vier Tore erzielte. Hervorragend war auch der Einsatz von Svenja Huber, mit insgesamt neun Treffern, davon drei Siebenmeter, die erfolgreichste deutsche Werferin.

Grundsätzlich wurden viele Angriffe allerdings zu überhastet abgeschlossen, wodurch sich für die mit insgesamt acht Spielerinnen aus der ersten und zweiten Bundesliga angetretenen Niederländerinnen immer wieder Konter-Möglichkeiten ergaben.

Aus dem ursprünglichen deutschen Kader fehlt wegen einer Schulterverletzung Kreisläuferin Julia Behnke, die im Sommer von Bietigheim nach Metzingen wechselt. Ihren Platz in Jensens Aufgebot übernahm Rückraumspielerin Franziska Mietzner vom deutschen Meister Thüringer HC.

Nach den Spielen gegen die Niederlande reist das Team des DHB Anfang der Woche nach Skopje, wo am Mittwoch (11. Juni/17.45 Uhr) das erste der beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Mazdeonien auf dem Programm steht.

Drei Tage später (14. Juni/12.30 Uhr) stehen sich die beiden Teams in Magdeburg erneut gegenüber. Aus den Spielen gegen Mazedonien braucht Deutschland noch zwei Punkte, um bei der Europameisterschaft im Dezember in Ungarn und Kroatien dabei zu sein.

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