Die deutschen Vorrundengegner: Tunesien
München - Tunesien hat sich bei der Weltmeisterschaft zu einer festen Größe entwickelt und nimmt seit 1995 regelmäßig an der Endrunde teil.
Das beste Resultat gelang den Nordafrikanern mit Platz vier bei der Heim-WM 2005.
Vor zwei Jahren in Deutschland belegten die Tunesier den elften Rang, dabei gab es in der Hauptrunde in Dortmund eine Niederlage gegen die Mannschaft von Heiner Brand.
Die Qualifikation für die WM in Kroatien gelang Tunesien mit Platz zwei bei der Afrikameisterschaft.
Dank ihrer individuellen Klasse und Zweikampfstärke können die Tunesier für eine Überraschung sorgen.
Das sagt Sport1.de-Analyst Bob Hanning:
"Die Nordafrikaner werden von vielen als Geheimfavorit gehandelt. Mit Zoran Zivkovic haben sie einen sehr erfahrenen, schlauen Trainer. Ich bin gespannt, ob er die offensive Deckungsvariante durchzieht oder auf eine 6:0-Abwehr zurückgreift. Im Angriff ist Rückraum-Shooter Wissem Hmam aus Montpellier, der bereits WM-Torschützenkönig war, der überragende Mann."
Spieldatum:
Sonntag, 18. Januar 2009, 17.30 Uhr in Varazdin.
Der Weg zur WM 2009:
Tunesien qualifizierte sich als Zweitplatzierter bei der Afrikameisterschaft 2008 für die WM in Kroatien
Der Trainer:
Sead Hasanefendic
Die Schlüsselspieler:
Wissem Hmem, Haeykel Mgannem (beide (Montpellier HB), Walid Ben Amor (FC Barcelona)
Abschneiden bei Weltmeisterschaften:
1967: 9.-16. Platz
1995: 15. Platz
1997: 16. Platz
1999: 12. Platz
2001: 10. Platz
2003: 14. Platz
2005: 4. Platz
2007: 11. Platz
Die größten Erfolge:
4. Platz Weltmeisterschaft (2005), Olympiateilnahme (1972), Afrikameister (1994, 1998, 2002, 2006)
Bilanz gegen Deutschland:
7 Spiele: 0 Siege, 1 Unentschieden, 6 Niederlagen (Stand: 13.1.2009)
Informationen über das Land:
Hauptstadt: Tunis
Einwohner: 10,4 Millionen
Größe: 164.150 qkm
Staatsoberhaupt: Zine El Abidine Ben Ali
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