Einen nie gefährdeten Sieg fuhr die deutsche A-Jugendnationalmannschaft beim 29:21 (12:8) über Frankreich bei der Europameisterschaft in Österreich ein.
"Das war eine klare Steigerung gegenüber der gestrigen Partie gegen Island. Wir hatten uns diesmal vorgenommen, einfacher zu spielen, Räume zu öffnen und nach einem vernünftigen Pass den entscheidenden Zweikampf für uns zu entscheiden. Das ist sehr gut aufgegangen", erklärte DHB-Trainer Klaus-Dieter Petersen.
Immer wieder verlagerte Petersens mannschaft das Angriffsspiel auf den rechten Flügel, um auf der anderen Seite Raum für die starken Rechtshänder zu schaffen. Das klappte prächtig. Drux (5), Kunkel (4) und Siewert (3) nutzten dort ihre Chancen.
Zudem konnte Max Emanuel alle vier Strafwürfe sicher verwandeln.
Garant für den Sieg war diesmal der Flensburger Torhüter Christopher Rudeck, der abschließend als bester Spieler der Partie geehrt wurde.
Dies erkannte auch Bundestrainer Martin Heuberger an, der in Bregenz auf der Tribüne das Geschehen verfolgte: "Er hat überragend gehalten, wobei ihn die Abwehrspieler – abgesehen von dem ein oder anderen individuellen Fehler - sehr gut unterstützt haben."
Mit einem 5:1 legten die deutschen Youngsters einen Traumstart hin, agierten aus einer stabilen Deckung heraus und ließen die Franzosen nie näher als drei Tore herankommen.
Am Sonntag muss das deutsche Team gegen die starken Schweden ran, die den Isländern beim 33:22 nicht die Spur einer Chance gaben, und sich schon nach dem zweiten Gruppenspiel für die Hauptrunde qualifiziert haben.
