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Viktor Szilagyi belegte mit Österreich bei der EM Platz neun © getty

Der VfL Gummersbach verschafft sich gegen San Antonio eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Pfahl überragt mit neun Toren.

Gummersbach - Dank Adrian Pfahl darf der zwölfmalige Deutsche Meister VfL Gummersbach vom Final-Einzug im Europapokal der Pokalsieger hoffen.

Der 27 Jahre alte Rückraumspieler war beim 30:26 (14:12) gegen Navarra San Antonio aus Spanien mit neun Toren bester Werfer, erzielte die letzten drei Treffer des VfL und war auch in der Schlusssekunde per Siebenmeter erfolgreich.

Mit dem Vier-Tore-Vorsprung darf der EHF-Pokalsieger des Vorjahres nun guter Hoffnung zum Rückspiel am Samstag nach Spanien fliegen (DATENCENTER: Die Halbfinals).

Allerdings erwies sich San Antonio vor 1847 Zuschauern in der Gummersbacher Eugen-Haas-Halle als äußerst kampfbetonte Mannschaft, die dem VfL alles abverlangte.

Sonderlob für den Matchwinner

"Es war ein sehr schweres Spiel. Ich bin zufrieden, dass wir mit einem Vorsprung von vier Toren ins Rückspiel gehen, denn wir hätten das Spiel auch Unentschieden spielen oder sogar verlieren können", sagte VfL-Trainer Sead Hasanefendic.

"Es war ein Auf und Ab und es spricht für die Moral meiner Mannschaft, dass sie sich zum Schluss doch noch einen Vorsprung erkämpft hat."

Ein Sonderlob hatte der Coach für Matchwinner Adrian Pfahl übrig: "Das war eine sehr starke Leistung von ihm. Ich hoffe, dass er bald von Heiner Brand für die A-Nationalmannschaft nominiert wird und eine Chance bekommt, auf höchstem Niveau seine Fähigkeiten zu zeigen."

Das Spiel im Stenogramm:

VfL Gummersbach - Navarra San Antonio 30:26 (14:12)

Tore Gummersbach: Pfahl (9/1), (Zrnic 6/3), Vukovic (4), Wagner (3), Lützelberger (3), Gunnarsson (2), Szilagyi (2), Krantz (1)

Zuschauer: 1847

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