Der VfL Gummersbach hat innerhalb von zwölf Monaten den zweiten Europacup-Triumph perfekt gemacht.

Der zwölfmalige deutsche Meister holte sich trotz einer 33:37-Niederlage im Final-Rückspiel beim spanischen Klub Fraikin Granollers den Europapokal der Pokalsieger und trug sich damit ein Jahr nach dem Gewinn des EHF-Cups erneut in die Siegerlisten des europäischen Handballs ein.

Der VfL hatte bereits im Hinspiel durch ein 34:25 vor eigenem Publikum den Grundstein zum Titelgewinn gelegt. Vor gut 5000 fanatischen Zuschauern im Palau d'Esports Granollers lieferte die Mannschaft von Trainer Sead Hasanefendic eine souveräne Vorstellung ab.

So gelang es den Gastgebern nie, mehr als eine Vier-Tore-Führung herauszuarbeiten. Als die Gummersbacher dann zu Beginn der zweiten Halbzeit ein 16:18 in eine 23:21-Führung drehten, waren die letzten Zweifel am dritten Triumph im Europacup der Pokalsieger nach 1978 und 1979 beseitigt.

Viktor Szilagyi war mit zehn Toren erfolgreichster VfL-Schütze.

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