Titelverteidiger VfL Gummersbach steht vor dem erneuten Triumph im Europapokal der Pokalsieger.

Der 14-malige deutsche Meister gewann das Final-Hinspiel beim französischen Vertreter Trembley en France vor den Toren von Paris mit 30:28 (14:11) und sicherte sich eine glänzende Ausgangsposition für das Rückspiel am kommenden Freitag in der Arena in Köln (19.30 Uhr).

In einem teilweise ruppig geführten Spiel behielten die Gäste immer die Übersicht und die Franzosen unter Kontrolle. Bester Gummersbacher Werfer vor 1500 Zuschauern war Christoph Schindler mit sieben Toren.

Der herausragende VfL-Spieler knickte allerdings bei seinem Treffer zum 29:24 um, sein Einsatz für das Rückspiel ist wegen der anscheinend schwereren Sprunggelenksblessur in Gefahr. Trembley-Torwart Dragan Pocuca verhinderte mit 20 Paraden einen noch höheren Gummersbacher Sieg.

Der VfL könnte den insgesamt 13. internationalen Titel seiner ruhmreichen Klubgeschichte und zudem den "Dreierpack" nach dem EHF-Cup 2009 und dem Pokalsieger-Cup 2010 perfekt machen.

Die Bergischen hatten bereits 1979 den Pokalsieger-Titel erfolgreich verteidigt und sind damit neben den spanischen Spitzenklubs FC Barcelona und Ciudad Real das einzige Team, dem das bislang in der Cup-Geschichte gelungen ist.

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