Die Handball-Bundesligisten haben sich in den europäischen Wettbewerben eine gute Ausgangsposition für die Rückspiele erarbeitet, der VfL Gummersbach und die SG Flensburg-Handewitt können sogar schon für das Halbfinale planen.

Gummersbach besiegte im Viertelfinal-Hinspiel des Europapokals der Pokalsieger den überforderten BSV Bern Muri 32:23 (17:10). In einer durchschnittlichen Partie hätte der Erfolg des Titelverteidigers mit einer besseren Chancenverwertung auch noch höher ausfallen können.

Auch die SG Flensburg-Handewitt steht mit einem Bein im Halbfinale. Beim ukrainischen Vertreter HC Motor Saporoschje siegte der Bundesliga-Dritte souverän 39:30 (20:16) und darf weiter vom ersten Titel seit sieben Jahren träumen.

Zwar offenbarte das Team von Trainer Ljubomir Vranjes in der Abwehr große Schwächen, der Sieg war durch eine starke Offensivleistung aber zu keiner Zeit gefährdet.

Im EHF-Pokal stehen auch die Rhein-Neckar Löwen vor dem Einzug in die Runde der letzten Vier. In Slowenien gewann der letztjährige Champions-League-Teilnehmer gegen RK Gorenje Velenje verdient 27:25 (14:13).

Deutlich mehr Mühe hatte der SC Magdeburg. Beim siebenmaligen slowakischen Meister Tatran Presov kam der SC nur zu einem 29:29 (9:13). Presov lag lange Zeit in Führung, ehe Magdeburg 30 Sekunden vor Schluss den Ausgleich herstellte und sich damit eine gute Ausgangslage für das Rückspiel verschaffte.

Die Nationalspieler Adrian Pfahl (7 Tore) und Patrick Wiencek (6) überzeugten bei Gummersbach, Lars Kaufmann und Holger Glandorf waren auf den Außenpositionen bei Flensburg die Aktivposten. Bei Magdeburg war Torhüter Gerrit Eijlers der Fels in der Brandung.

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