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Tre-Kronor-Kreisläufer Robert Arrhenius wechselte 2006 von Nordhorn nach Aragon © getty

Die Skandinavier ziehen wie Frankreich und der Gastgeber vorzeitig in die Hauptrunde ein. Brasilien sorgt für eine faustdicke Überraschung.

Varazdin - Goldfavorit Frankreich und das wiedererstarkte Schweden haben bei der Handball-WM in Kroatien als erste Teams die Hauptrunde erreicht.

Olympiasieger Frankreich setzte sich in einer besseren Trainingseinheit gegen Australien 42:11 (20:3) durch und ist nach drei Siegen aus drei Spielen nicht mehr von einem der ersten drei Plätze in der Gruppe A zu verdrängen.

Die Kroaten um Regisseur Ivano Balic machten ihr umjubeltes Weiterkommen in der Gruppe B durch einen 41:20 (20:9)-Erfolg über Kuba perfekt.

Immer mehr zu einem Medaillenkandidaten entwickelt sich der viermalige Weltmeister Schweden mit dem Trainerduo Ola Lindgren und Staffan Olsson.

Gegen den zuvor überzeugenden Olympia-Dritten Spanien setzten sich die Skandinavier 34:30 (19:13) durch und sind mit 6:0 Punkten in der Gruppe B nun Spitzenreiter.

2007 noch außen vor

Für die WM 2007 hatten sich die Schweden nach einem Neuaufbau gar nicht qualifizieren können.

In Split stand am Abend noch das Spiel des bislang ungeschlagenen Gastgebers und Goldkandidaten Kroatien gegen Außenseiter Kuba auf dem Programm. Zum ersten Sieg war zuvor Südkorea mit 34:19 (15:9) über Kuwait gekommen.

Norwegen und Dänemark stark

In der Gruppe D in Porec sind Europameister Dänemark und Norwegen nach je drei Siegen so gut wie weiter.

Die Dänen setzten sich einen Tag nach dem Zittersieg über Serbien (37:36) gegen Saudi-Arabien mit 32:13 durch.

Ebenfalls 6:0 Punkte auf dem Konto haben die Norweger nach einem 30:20 (14:10) gegen Ägypten.

Brasilianer trumpfen auf

Für eine faustdicke Überraschung sorgten ebenfalls in Gruppe D die Brasilianer, die Serbien 32:30 (14:14) besiegten.

Noch am Vortag hatte Serbien Europameister Dänemark am Rande einer Niederlage.

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