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Ivano Balic konnte gegen Spanien sogar zeitweise geschont werden © AFP

Der Gastgeber führt den Olympia-Dritten vor. Polen folgt Deutschland in die Hauptrunde, Norwegen verliert zum ersten Mal.

München - Gastgeber Kroatien hat mit einem Handball-Fest gegen Spanien seine Goldambitionen bei der WM unterstrichen.

Die Mannschaft um Rückraumstar Ivano Balic führte den Olympia-Dritten beim 32:22 (18:11) förmlich vor und versetzte 12.000 Zuschauer in Split in Jubelstimmung.

In der Gruppe B spielen die Kroaten nun am letzten Spieltag gegen die ebenfalls ungeschlagenen Schweden um den Sieg.

Die Skandinavier setzten sich 30:19 gegen Kuwait durch. Kroatien und Schweden hatten sich schon zuvor für die Hauptrunde qualifiziert.

Polen folgt dem DHB-Team

Neben Titelverteidiger Deutschland machten am vierten Gruppenspieltag auch Vize-Weltmeister Polen, Europameister Dänemark und Ungarn das Weiterkommen perfekt.

Die Polen setzten sich 31:27 (16:11) gegen Tunesien durch, haben 6:2 Punkte auf dem Konto und spielen in Varazdin nun am Donnerstag (ab 17.15 Uhr LIVE) gegen Deutschland (7:1) um den Sieg in der Gruppe C.

Dann stehen sich auch Russland (5:3) und Mazedonien (4:4) im Kampf um den dritten Platz gegenüber. Rekord-Olympiasieger Russland schrammte am Mittwoch beim 29:28 (17:14) gegen Außenseiter Algerien nur knapp an einer Blamage vorbei. Aus den vier Sechsergruppen kommen je drei Teams weiter.

Dänemark mit weißer Weste

In der Gruppe D machten die Dänen durch einen 26:17 (12:7)-Erfolg über Ägypten und mit 8:0 Punkten ihr Weiterkommen klar.

Norwegen verpasste diesen Schritt dagegen. Der Gastgeber der EM 2008 unterlag Sergien 26:27 (10:12) und muss nun auf das letzte Gruppenspiel in Porec gegen Dänemark hoffen.

Neben Serbien hat auch Brasilien nach einem 26:24 (14:10) gegen Saudi-Arabien noch die Chance auf die nächste Runde.

Auch Ungarn in der Hauptrunde

In der Gruppe A schaffte Ungarn als zweites Team den Sprung in die Hauptrunde. Der Mannschaft um Rückraumass Laszlo Nagy reichte ein 31:20 (17:8) gegen Argentinien, um das Punktekonto auf 7:1 zu schrauben.

Am Donnerstag spielen sie nun gegen den ungeschlagenen Olympiasieger Frankreich, für den Welthandballer Nikola Karabatic beim 35:26 gegen Slowakei neunmal traf, um den Gruppensieg. Für die Slowaken geht es dann gegen Rumänien, das Australien 40:20 (21:9) abfertigten, um den letzten Platz für die Hauptrunde.

Die Franzosen hatten ihr Weiterkommen ebenso wie Kroatien und Schweden bereits am Dienstag perfekt gemacht.

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