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Juan Andreu und Spanien müssen nun um den Presidents Cup spielen © getty

Der Olympia-Dritte und Ex-Weltmeister unterliegt Südkorea und verpasst die Hauptrunde. Auch in der deutschen Gruppe gibt es eine Überraschung.

Varazdin - Der Olympia-Dritte Spanien hat mit seinem Vorrundenaus für die bislang größte Überraschung der Handball-WM in Kroatien gesorgt.

Der Ex-Weltmeister unterlag in seinem entscheidenden Spiel der Gruppe B am Donnerstagabend Südkorea 23:24 (15:14) und spielt mit 4:6 Punkten nur um die Plätze 13 bis 24.

Die Südkoreaner (6:4) stehen dagegen ebenso in der Hauptrundengruppe I in Zagreb wie Gastgeber und Goldkandidat Kroatien und Schweden.

Die Kroaten setzten sich im Spiel um den Gruppensieg am Donnerstag in Split 30:26 (14:13) gegen die stark aufspielenden Skandinavier durch und gehen mit 4:0 Zählern in die Hauptrunde.

Frankreich mit weißer Weste weiter

Dort trifft das Trio auf Olympiasieger Frankreich, Ungarn und die Slowakei aus der Gruppe A.

Die Slowaken (7:3) machten ihr Weiterkommen am fünften Spieltag durch einen 28: 23 (12:13)-Sieg gegen den direkten Konkurrenten Rumänien (5:6) perfekt.

Im Duell der bereits zuvor qualifizierten Teams sicherte sich Frankreich (10:0) durch ein 27:22 (13:8) über Ungarn (7:3) mit makelloser Bilanz den Gruppensieg.

Russland ist raus

In der zweiten Hauptrundengruppe in Zadar spielen ab Samstag (ab 17.15 Uhr LIVE) neben der Auswahl des Deutschen Handball-Bundes Polen, Mazedonien aus der Gruppe C und Dänemark, Norwegen, Serbien aus der Gruppe D.

Die Mazedonier buchten ihr Ticket in Varazdin durch einen 36:30 (15:14)-Erfolg über Russland, das ebenfalls überraschend nicht die nächste Gruppenphase erreichte.

Da Polen zum Abschluss Deutschland 23:30 (11:14) unterlag (zum Spielbericht), rutschten die Mazedonier sogar noch auf den zweiten Gruppenplatz. Sie hatten zuvor bereits gegen Polen gesiegt.

Dänemark Gruppensieger

Die Dänen (10:0 Punkte) sicherten sich den Gruppensieg in Porec durch ein 32:28 (16:14) zum Abschluss über Norwegen (6:4). Während die beiden Teams ohnehin schon weiter waren, machten die Serben ihr Weiterkommen erst am letzten Vorrundentag perfekt.

Nach ihrem 38:29 (21:13)-Erfolg über Saudi-Arabien profitierte die Mannschaft um den Gummersbacher Momir Ilic, die nach den fünf Vorrundenspielen 6:4 Punkte auf dem Konto hat, von einer 22:25 (16:13)-Niederlage Brasiliens gegen Ägypten.

Die Ergebnisse aus der Vorrunde werden übernommen, jeweils die beiden besten Teams jeder Hauptrundengruppe erreichen das Halbfinale.

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