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Kroatiens Halblinker Tonci Valcic war einst in Großwallstadt aktiv © getty

Zuerst lässt die "Equipe tricolore" überforderten Dänen keine Chance. Dann zieht der Gastgeber gegen Polen nach.

Zagreb/Split - Es ist das erwartete Traumfinale: Olympiasieger Frankreich und Gastgeber Kroatien greifen nach der WM-Krone.

Die Franzosen setzten sich am Freitagnachmittag im ersten Halbfinale der Handball-Weltmeisterschaft gegen Europameister Dänemark in Split souverän mit 27:22 (16:11) durch.

Sie treffen im Endspiel am Sonntag (17.15 Uhr LIVE) auf Gastgeber Kroatien, das am Abend Vize-Weltmeister Polen in Zagreb am Ende sicher mit 29:23 (14:13) bezwang.

Nur im ersten Durchgang ließen die Kroaten um die Superstars Ivano Balic und Igor Vori den Polen eine Chance - nach der Pause zog das Team von Trainer Lino Cervar die Zügel an.

Cupic bester Werfer

Bereits acht Minuten vor dem Spielende war mit dem 27:19 durch Rechtsaußen Ivan Cupic die Partie so gut wie entschieden. Cupic war vor 15.200 begeisterten Zuschauern in der Arena Zagreb mit zwölf Treffern auch bester Werfer der Kroaten, im Tor war Mirko Alilovic ein sicherer Rückhalt.

Glänzend Regie führte im Spiel unter der Leitung der deutschen Schiedsrichter Bernd Ullrich und Frank Lemme der starke Youngster Domagoj Duvnjak (20). Der angeschlagene Balic konnte über weite Strecken gelassen von der Bank zusehen. 62006(DIASHOWS: Die Halbfinals)

Probleme mit dem Hallenboden sorgten für einige Unterbrechungen. Helfer mussten den sich lösenden Boden immer wieder festkleben.

Omeyer bärenstark

Der EM-Dritte Frankreich dominierte vor 12.000 Zuschauern von Beginn an das Spiel und lag dank einer guten Abwehrleistung und des starken Kieler Torhüters Thierry Omeyer immer in Führung.

In der 27. Minute warfen die Franzosen erstmals einen Vier-Tore-Vorsprung heraus (13:9).

Rot für Abalo

Bester Werfer des Weltmeisters von 1995 und 2001 war Luc Abalo mit sieben Toren.

Abalo sah allerdings in der Schlussphase die Rote Karte, nachdem er einen Siebenmeter an den Kopf des dänischen Torwarts Niklas Landin Jacobsen geworfen hatte.

Für die chancenlosen Dänen kam Klavs Bruun Jörgensen auf fünf Treffer.

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