Weltverbandspräsident Hassan Moustafa sieht sich als Wohltäter, doch die Toyota-HBL stellt bereits neue Forderungen. Die Höhe der Abstellgebühren für die Spieler während der WM in Schweden stößt in der Liga auf Kritik. "Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir werden weiter verhandeln", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann.

Erstmals zahlt die IHF bei einer Weltmeisterschaft Abstellgebühren an die Klubs. Hassan Moustafa sieht darin einen großen Schritt in die richtige Richtung. "Die Spieler sind das Kapital unseres Sports. Daher ist es uns wichtig, dass sie während einer Weltmeisterschaft ordentlich versichert sind. Die Gebühren kommen den Vereinen zugute", sagte der Ägypter im Gespräch mit der "Handballwoche".

Die Höhe der Gebühren richtet sich nach dem Abschneiden der Nationen bei der WM. Insgesamt schüttet die IHF eine Million Schweizer Franken (rund 790.000 Euro) aus.

Die Spieler der vier Halbfinalisten erhalten pro WM-Tag 300 Franken (rund 240 Euro). 200 Franken (160 Euro) werden für Akteure der Länder ausgezahlt, die auf den Rängen fünf bis acht landen. Für die Plätze 9 bis 16 gibt es 150 Franken (120 Euro), mit 75 Franken (60 Euro) werden die Ränge 17 bis 24 entlohnt.

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