Trotz eines kläglichen Auftritts seiner einstigen Gold-Jungs zum Abschluss der Alptraum-WM will Bundestrainer Heiner Brand seinen bis 2013 laufenden Vertrag offenbar erfüllen.

"Ich weiß schon, wo es hingeht. Beide Seiten müssen aber über gewisse Dinge reden. Nach so einem Turnier kann man nicht sagen, man geht zur Tagesordnung über", sagte Brand nach dem 40:35 (27:27/13:12)-Zittersieg nach zweimaliger Verlängerung gegen Argentinien im Spiel um Platz elf in Kristianstad.

Am Montag will sich der 58-Jährige in Gummersbach mit DHB-Präsident Ulrich Strombach und "Vize" Horst Bredemeier treffen, um das schlechteste Abschneiden einer deutschen Mannschaft in der 73-jährigen WM-Geschichte zu analysieren.

"Ich werde mir Gedanken machen. Ich werde mit dem Präsidenten sprechen und dann zu gegebener Zeit sicherlich die Öffentlichkeit informieren."

Einen möglichen Rücktritt schloss er im Interview mit SPORT1 dennoch nicht aus: "Zunächst mal beschäftige ich mich mit mir selber und mache mir Gedanken. Nach der Rückkehr zuhause werde ich die Situation mit meiner Frau durchsprechen und natürlich dann mit dem Präsidenten und Vizepräsidenten. Dann werden wir sehen was dabei rauskommt."

Von der Leistung seiner Mannschaft zeigte er sich in "einigen Spielen" enttäuscht.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel