Knapp eine Woche nach der offiziellen Anklageerhebung gegen Ex-Manager Uwe Schwenker und Ex-Trainer Noka Serdarusic vom THW Kiel hat die Staatsanwaltschaft Kiel weitere Details zur Handball-Manipulationsaffäre um den deutschen Rekordmeister bekanntgegeben.

Demnach legt die Staatsanwaltschaft den Angeschuldigten zur Last, im Zusammenhang mit dem Champions-League-Finalrückspiel des THW gegen die SG Flensburg-Handewitt im April 2007 den dabei eingesetzten polnischen Schiedsrichtern einen höheren fünfstelligen Geldbetrag durch einen kroatischen Mittelsmann zugewendet zu haben.

Darin sieht die Staatsanwaltschaft laut ihrer offiziellen Mitteilung vom Montag "einen gemeinschaftlichen Betrug der Angeklagten zum Nachteil des europäischen Handball-Verbandes EHF und der SG Flensburg-Handewitt sowie eine Untreue des Angeschuldigten Schwenker zum Nachteil des THW sowie eine Beihilfe dazu durch den Angeschuldigten Serdarusic".

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