Die Fußballer haben es längst vorgemacht, jetzt ziehen die Handballer nach: Der Einfluss der Profivereine soll größer werden, und deshalb wurde nun beim Kongress der EHF in Kopenhagen der Weg für das Professional Handball Board freigemacht.

Das PHB setzt sich aus Vertretern der EHF, der nationalen Ligen, der Klubs und von Spielerorganisationen zusammen. In diesem Gremium wird künftig beispielsweise über Fragen wie Abstellgebühren für Spieler bei der EM oder den Terminkalender entschieden.

Das PHB gibt es nur für den europäischen Männer-Handball, ob ein derartiger runder Tisch auch für den Frauen-Handball kommen wird, soll im November bei einem Workshop in Wien besprochen werden.

Das neue Gremium war vor allem von den Klubs und Ligen gefordert worden, die nun in wichtige Entscheidungen miteinbezogen werden.

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