Andreas Thiel, früherer Torwart der deutschen Nationalmannschaft, hat sich der Meinung des Bundestrainers Heiner Brand angeschlossen und die Nachwuchsförderung in der Toyota HBL kritisiert.

Es bleibe kaum anderes als die Hoffnung auf "weitere wirtschaftliche Zusammenbrüche, die dazu führen, dass das hochwertige ausländische Personal sich andere Fleischtöpfe sucht", sagte der "Hexer" im "Deutschlandfunk", "in vielen Fällen ist das gesund."

Damit unterstützt er Brand, der sich seit Jahren über die geringe Quote deutscher Spieler und die fehlende Spielpraxis in der Bundesliga ärgert. Die Jugendarbeit in Deutschland sei zwar gut, das belege der Weltmeister-Titel der DHB-Junioren, aber "das Problem ist die Anschlussförderung."

Als Beispiel nannte Thiel Adrian Pfahl vom VfL Gummersbach. Der Linkshänder habe sein Debüt in der DHB-Auswahl erst mit 27 Jahren gegeben, weil er "jahrelang in den Niederungen der zweiten Liga versunken" war, so der Justiziar des DHB.

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