Manager Volker Zerbe vom TBV Lemgo erwartet vom ersten Treffen der neu gegründeten Task Force am Freitag in Leipzig noch keine tiefgreifenden Ergebnisse.

Zudem warnte der Ex-Nationalspieler trotz der Krise nach dem WM-Debakel der Nationalmannschaft vor übergroßem Aktionismus. "Wir dürfen uns nicht unter Zeitdruck setzen lassen. Es ist ein erstes Sondierungsgespräch. Es geht erst einmal darum, die schwache WM zu analysieren. Dann müssen die Weichen gestellt werden. Wir brauchen eine starke Nationalmannschaft", sagte Task-Force-Mitglied Zerbe.

Das Präsidiumsmitglied der Toyota HBL glaubt nicht, dass Bundestrainer Heiner Brand bereits nach der ersten Zusammenkunft des Arbeitskreises die Entscheidung über seine Zukunft fällen wird.

Trotzdem mahnte Zerbe in Richtung Brand und Deutscher Handball-Bund (DHB): "Es ist immer schlecht, wenn man mit Forderungen in eine Diskussion geht." Brand wird am Freitag an der Sitzung teilnehmen.

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