Die Suche nach einem Nachfolger für Frauenhandball-Bundestrainer Rainer Osmann ist beendet.

"Wir sind uns mit einem Trainer einig. In zwei bis drei Tagen wird die Sache offiziell gemacht", sagte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier.

Heißer Kandidat für den Posten ist anscheinend Heine Jensen vom deutschen Meister HC Leipzig. Der 34 Jahre alte Däne hat beim Champions-League-Teilnehmer allerdings noch einen Vertrag bis 2012.

Ob eine Doppelfunktion von Jensen als Bundestrainer und Klubcoach denkbar sei, wollte Leipzigs Manager Kay-Sven Hähner nicht beantworten. "Dazu sage ich nichts", teilte Hähner mit.

Jensen ist seit 2008 Cheftrainer des HC Leipzig, mit dem er 2009 und 2010 deutscher Meister sowie 2009 EHF-Cup-Sieger wurde.

Der Osmann-Nachfolger soll einen Dreijahres-Vertrag unterschreiben. Sein Debüt wird der neue Mann beim Osterturnier (21. bis 24. April) im saarländischen Völklingen geben. Dort trifft der EM-13. Deutschland auf Olympiasieger Norwegen, Frankreich und Spanien.

Bereits am 4./5. und 11./12. Juni stehen dann die richtungweisenden Qualifikationsspiele für die WM 2011 in Brasilien gegen Ungarn an.

Sollte die WM-Teilnahme verspielt werden, wäre die DHB-Auswahl auch bei den Olympischen Spiele 2012 in London nicht dabei.

Rainer Osmann, der seit Januar krankgeschrieben ist, kann wegen einer Herzerkrankung seinen ursprünglich noch bis Juni 2012 laufenden Vertrag nicht erfüllen.

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