Der Europapokal wird reformiert, die Spieler bekommen bei Europameisterschaften mehr Ruhepausen und die Frauen-EM 2014 wird in Ungarn und Kroatien ausgespielt - das sind die wichtigsten Entscheidungen, die das Exekutiv-Komitee des europäischen Verbandes EHF am Wochenende in Wien traf.

Analog zum Fußball sollen bei den Männern ab 2012 die bisherigen Europapokal-Wettbewerbe EHF-Pokal und Pokalsieger-Wettbewerb in einen Wettbewerb unterhalb der Champions League zusammengelegt werden, der Sieger wird wie bei der Champions League in einem Final-Four-Turnier ermittelt. Vor allem die Vereine hatten sich für diese Lösung stark gemacht.

Vereine und Spielervertretungen hatten zudem gefordert, dass bei einer EM mehr Ruhetage eingeplant werden sollen, auch diesem Wunsch kam die EHF-Exekutive nach. Ab der Männer-EM 2012 in Serbien wird die Veranstaltung um zwei Tage verlängert.

Außerdem vergab die EHF-Exekutive die Frauen-EM 2014 an Ungarn und Kroatien, die sich gemeinsam beworben hatten. Spielorte vom 7. bis 21. Dezember 2014 sind Györ, Debrecen, Budapest (alle Ungarn) sowie Varazdin und Zagreb (beide Kroatien).

In einer weiteren Entscheidung beschnitt die EHF die Einflussnahme von Klubbesitzern, die bei mehreren Vereinen im gleichen Wettbewerb involviert sind. Künftig müssen alle Vereine bei der Meldung zum Europapokal bestätigen, dass es keinerlei Einflussnahme durch einen Klubbesitzer oder Hauptsponsor eines anderen Vereins gibt.

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