Mit einem weiteren Kantersieg haben sich die Handballer des THW Kiel eingeworfen für das Finale der Klub-Weltmeisterschaft: Der deutsche Rekordmeister fertigte am Montagabend in Doha das katarische Team von Al-Rayyan mit 41:30 (19:15) ab - obwohl der Verein aus dem Wüstenstaat sich mit sechs kroatischen und slowenischen Nationalspielern für das Turnier verstärkt hatte.

Dabei war die Partie für die Kieler eigentlich bedeutungslos, da sie bereits nach zwei Auftaktsiegen als Finalist festgestanden hatten. Auf wen der THW im Finale am Mittwoch trifft, entschied sich in der Partie von WM-Titelverteidiger Ciudad Real gegen Al-Sadd aus Katar am späten Montagabend.

Bester Kieler Torschütze gegen Al-Rayyan war Momir Illic mit neun Toren. Die Norddeutschen hatten einen 1:5-Rückstand schnell egalisiert und lagen zur Pause bereits vorentscheidend in Führung. Nachdem Trainer Alfred Gislasson wie in den beiden vorausgegangen Partien seine Mannschaft komplett ausgetauscht hatte, überrannten die "Zebras" den Gegner förmlich.

Beim 30:20 lag der deutsche Rekordmeister erstmals mit zehn Treffern in Führung und bot den rund 2000 Zuschauern auch in der Folgezeit zahlreiche sehenswerte Kombinationen und Tore.

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