Der deutsche Rekordmeister THW Kiel ist zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte Klub-Weltmeister.

Das Team von Alfred Gislason gewann das Finale des Super Globe in Doha (Katar) gegen den spanischen Topklub und Titelverteidiger Ciudad Real nach einer starken zweiten Halbzeit mit 28:25 (10:14).

Mit dem Erfolg bei der fünften Auflage sicherte sich der THW eine Siegprämie von 400.000 Euro.

Beste Werfer bei den Norddeutschen waren Marcus Ahlm mit sieben und der deutsche Nationalspieler Dominik Klein mit sechs Toren.

Zudem überragte der französische Torwart Thierry Omeyer, der insgesamt 18 Würfe abwehrte.

In der ersten Halbzeit vergaben die "Zebras" unzählige Torchancen und leisteten sich eine Vielzahl von Abspielfehlern und Ballverlusten. Allein Omeyer hielt den Rückstand seiner Mannschaft in Grenzen.

Nach der Pause wendete der THW binnen fünf Minuten das Blatt. Die Abwehr stand deutlich sicherer, in der Offensive war der THW entschlossener und treffsicherer.

Auch eine Rote Karte gegen Welthandballer Filip Jicha brachte den THW nicht mehr aus dem Konzept.

Zwar verkürzten die Spanier, die im Halbfinale der Champions League am 28. Mai Gegner des deutschen Meisters HSV Hamburg sind, immer wieder auf einen Treffer, aber Omeyer sorgte mit seinen Paraden dafür, dass die Partie nicht kippte.

Eine Minute vor dem Ende sicherte Kim Andersson seinem Verein mit dem 28:25 den WM-Titel.

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