Die Zerreißprobe im deutschen Handball steht kurz vor einem gütlichen Ende.

Liga (Toyota HBL) und Verband (DHB) werden wohl noch im Sommer einen neuen Grundlagenvertrag unterschreiben, um den es einen monatelangen Streit gegeben hat.

"Es fehlen nur noch Kleinigkeiten zu einer Einigung, dabei handelt es sich um Marginalien im finanziellen Bereich", sagte DHB-Präsident Ulrich Strombach. Ein passender Termin für die entscheidende Sitzung werde derzeit gesucht.

Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann ist ebenfalls "zuversichtlich", dass eine Einigung zustande kommt, verweist aber ausdrücklich auf die HBL-Mitgliederversammlung am 6. Juli, in der ligaintern letzte Details geklärt werden sollen.

"Vor dieser Versammlung wird es keinen Termin mit dem DHB geben", sagte Bohmann.

Die HBL hatte den ursprünglich bis September dieses Jahres laufenden Vertrag im vergangenen Herbst fristgerecht zum 30. September 2011 gekündigt und damit einen Machtkampf angezettelt. Dorn im Auge waren der Liga vor allem Vermarktungsstrategien des DHB im Allgemeinen und in Bezug auf die Nationalmannschaft im Speziellen.

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