Heiner Brand sieht seinen langjährigen Co-Trainer Martin Heuberger als passenden Nachfolger auf dem Posten des Handball-Bundestrainers an.

"Er hat großen Handball-Sachverstand, wie er das Spiel sieht, wie er die Personen auf dem Spielfeld analysiert", sagte Brand. Eine offizielle Entscheidung hat der Deutsche Handball-Bund (DHB) noch nicht verkündet.

Wer auch immer das Amt antrete, müsse seinen eigenen Weg finden, sagt Brand. "Es wird keine Fortsetzung der Arbeit von Heiner Brand geben", glajubt der 58-Jährige, der am 30. Juni nach 14 Jahren als Bundestrainer abgetreten war:

"Tatsache ist, dass es die erfolgreichste Ära war, die es je im deutschen Handball gab." Mit dem Gumnmersbacher Urgestein auf der Trainerbank holten die deutschen Handballer Gold bei der EM 2004 und der Heim-WM 2007.

Die vergangenen beiden Jahre seien aber nicht mehr "zufriedenstellend" verlaufen. Bei der EM 2010 und der WM 2011 reichte es nur zu Platz zehn bzw. elf - für Brand aber kein Grund zur Panik. "So dramatisch, wie es anhand der Platzierungen dargestellt wurde, ist die Situation nicht", sagte er.

Frankreich außen vorgelassen, sei der Abstand zu den übrigen Teams nicht groß.

In seiner neuen Funktion im DHB will Brand dazu beitragen, die Erfolgsaussichten bei künftigen Großereignissen wieder zu verbessern.

"Wir wollen letztlich bewirken, dass auch von Seiten des Verbandes noch bessere Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Nachwuchsspieler in der Bundesliga und später möglicherweise in der Nationalmannschaft zum Einsatz kommen", sagte der Weltmeister von 1978.

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