Im Prozess um den gewaltsamen Tod des rumänischen Handball-Nationalspielers Marian Cozma sind die beiden Hauptangeklagten von einem Gericht im ungarischen Veszprem zu lebenslangen Gefängnisstrafen verurteilt worden.

Das Gericht befand Sandor R. und Gyozo N. nach den Messerstechereien im Februar 2009, bei denen Cozma tödlich verletzt worden war und mehrere seiner Teamkollegen vom einheimischen Spitzenklub MKB Vezprem schwere Verletzungen erlitten hatten, des Mordversuchs und schweren Körperverletzungen in mehreren Fällen für schuldig.

Ein Mittäter erhielt eine 20-jährige Haftstrafe, während vier weitere Komplizen wegen Beihilfe für acht bis 24 Monate hinter Gitter müssen.

R. und N. hatten im Verlauf des über neunmonatigen Gerichtsverfahrens ihre Beteiligung an den Auseinandersetzungen mit Cozma und den weiteren MKB-Spielern sowie die Benutzung von Messern gestanden.

Gegen die Urteile können die Verurteilten Berufung einlegen.

Cozma war bei der Messerstecherei, für die Pöbeleien gegen Cozmas Freundin in einer Disco der Auslöser gewesen sind, von einem Stich in Herz getroffen worden. Kurz darauf war der Kreisläufer seinen Verletzungen in einem Krankenhaus erlegen.

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