Nationaltorhüterin Sabine Englert will ihre Karriere auf jeden Fall in Deutschland beenden.

"Ich denke, dass ich irgendwann zurück will", sagte die 29-Jährige, derzeit beim FC Midtjylland in Dänemark unter Vertrag.

In der Bundesliga stand sie bereits beim TSV Mainzlar und in Leverkusen zwischen den Pfosten.

In der nächsten Saison hat Englert sportlich viel vor. Nach der geglückten WM-Qualifikation soll nun auch die Olympia-Teilnahme her, dafür muss die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) bei der WM im Dezember in Brasilien mindestens Platz sieben belegen, um an einem der drei Qualifikationsturniere teilnehmen zu können.

"Olympia wäre eine Riesensache. Das ist etwas Besonderes", sagte sie im Gespräch mit der "Handballwoche".

Das Klima in der Nationalmannschaft sei nach der verkorksten Europameisterschaft im letzten Jahr unter dem neuen Bundestrainer Heine Jensen deutlich besser geworden.

"Wir sind zusammengewachsen, jeder ist bereit, seinen Teil zum Erfolg der Mannschaft beizutragen", sagte die gebürtige Aschaffenburgerin.

Auch die Tatsache, dass die interne Konkurrenz im Tor mit Clara Woltering und Katja Schülke groß ist, beunruhigt Englert nicht: "Einen Stammplatz hat keine sicher. Wir sind alle unterschiedliche Typen, da kann man dann entscheiden, wer vielleicht zum Gegner passt."

In der WM-Qualifikation gegen Ungarn hatte Jensen Englert und Schülke eingesetzt.

Nach zwei Jahren Österreich ist Englert mittlerweile im dänischen Ikast zu Hause. Nach Meisterschaft und EHF Cup in der letzten Saison will sich der Verein in der kommenden Saison auch in der Champions League so gut wie möglich schlagen.

Dort trifft Englert mit dem FC Midtjylland in der Vorrunde unter anderem auf den deutschen Meister und Pokalsieger Thüringer HC.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel