Stefan Madsen, neuer Trainer des Frauenhandball-Bundesligisten HC Leipzig, will nicht mit Vorgänger Heine Jensen verglichen werden, aber weiter an der dänischen Philosophie festhalten.

"Heine ist Heine, Stefan ist Stefan. Wir sind sehr gute Freunde, und ich habe Respekt vor seiner Arbeit, aber ich will meinen eigenen Weg gehen", sagte Madsen im Gespräch mit der "Handballwoche".

Jensen ist seit dem 1. Juli offiziell als Frauen-Bundestrainer beim Deutschen Handball-Bund angestellt.

Dass der 34-jährige Madsen an der skandinavischen Spielweise festhalten will, liegt auf der Hand, schließlich ist er in Leipzig nach Martin Albertsen, Morton Arvidsson und Jensen bereits der vierte dänische Trainer in Folge.

Aggressiv, kreativ und mit viel Tempo will Madsen, zuletzt Co-Trainer beim dänischen Männer-Erstligisten Aalborg, in der neuen Saison spielen lassen: "Wir haben bereits eine sehr gute Grundlage, und ich bin überzeugt, dass wir eine erfolgreiche Saison vor uns haben."

Mit Zielformulierungen hält sich der Däne, der einen Vertrag bis 2014 unterschrieben hat, knapp drei Wochen vor dem Saisonstart allerdings zurück.

Die Mannschaft müsse sich angesichts von fünf Neuzugängen und sieben Abgängen erst finden und entwickeln.

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