Für die Handballerinnen vom Thüringer HC und Buxtehuder SV ist die Champions League ohne Erfolgserlebnis zu Ende gegangen.

Der Deutsche Meister THC verpasste beim 28:28 (12:15) im sechsten und letzten Gruppenspiel gegen Byasen/Norwegen ebenso den ersten Sieg wie der Vizemeister aus Niedersachsen.

Der BSV unterlag beim russischen Titelträger Dinamo Wolgograd mit 23:29 (11:13) und verabschiedete sich ohne Punkt aus der "Königsklasse".

Im Europacup der Pokalsieger zitterte sich der HC Leipzig ins Achtelfinale. Das Drittrunden-Rückspiel gegen den französischen Vertreter Toulon Saint Cyr Var Handball gewann Leipzig 26:21 (12:8) und hatten damit nach der 27:31-Niederlage vor Wochenfrist nur um einen Zähler die Nase vorn.

Ebenfalls spannend machte es Bayer Leverkusen im EHF-Pokal: Die Mannschaft von Trainerin Renate Wolf kam nach dem 25:26 im Hinspiel mit einem mühsamen 25:24 (7:14)-Heimerfolg aufgrund der mehr erzielten Auswärtstreffer weiter.

Der Frankfurter HC dagegen marschierte im selben Wettbewerb mit dem 39:21 (18:9) gegen SPE Strovolos/Zypern dominant wie im Hinspiel (46:19) in die Runde der letzten 16.

THC-Trainer Herbert Müller haderte mit dem knappen Ergebnis, lobte aber die Einstellung seiner Mannschaft: "Wir hätten noch eine Sekunde gebraucht, dann wären es die ersten beiden Punkte geworden", sagte Müller.

"In der zweiten Halbzeit haben wir weniger Fehler gemacht und unsere größte Stärke gezeigt: Kämpfen bis zum Umfallen. Ich bin heute mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden", so der Coach weiter.

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